Interessante Fakten zu Träumen

Auf einem Einhorn über den Broadway reiten oder plötzlichwieder im Schulzimmersitzen: «Im Schlaf ist alles möglich und einiges wirr: ein paar Fakten zu Träumen.»

Farblos Träumen

Mit den Anfängen des Kinos und später mit der Erfindung des Schwarz-Weiss-TV änderte sich was: Die Menschen träumten in Grau. In den 50er-Jahren, als Fernsehgeräte Standard wurden, sahen 80 Prozent der Menschen auch im Schlaf schwarz-weiss. Spätere Generationen, die mit Farb-TV aufwuchsen, begannen wieder in Farbe zu träumen.

Schmeckt nach Schlaf

Eine dänische Studie zeigt, dass Blinde im Traum Riechen, Hören und Schmecken (nur 7% der Sehenden Schmecken im Traum!). Verliert ein Menscherst ab dem siebten Lebensjahr das Augenlicht, kommen auch bei Ihn im SchlafBilder dazu. Blinde hatten in der Untersuchung deutlich häufiger Albträume – wahrscheinlichweil sie im Alltag häufig mit Ängsten und Hindernissen zu tun haben, vermutendie Wissenschaftler.

Schon wieder Prüfung?

Kanadische Wissenschaftler fanden heraus, dass mehr als 70 Prozent der Menschen von Prüfungen träumen. Dabei geht es oft um längst vergangene Herausforderungen. «Träume sind der Spiegel unserer Gefühle», sagt ein renommierter Wissenschaftsautor. Wenn wir traurig, gestresst, angespannt sind, baut das Gehirn eine Erinnerungsbrücke zu einem Erlebnis, in dem wir ähnlich unter Druck standen. Steht einem aktuell eine schwere Aufgabe bevor, schreibt man im Traum also wieder Mathe-Prüfung. Ohne Taschenrechner.

Klein, Stefan (2014): Eine Reise in unsere Innere Wirklichkeit.

Oh, nein!

Was «Reden» Menschen im Schlummern? Dazu beobachteten französische Forscher 230 Personen im Labor. Die meisten murmelten oder lachen. Wenn sie aber sprachen, sagten sie meistens «NEIN». Überraschend war zudem der grosse Output an Flüchen. «FUCK» kam im Schlaf 800mal häufiger vor als im Wachzustand… 😊

Typisch!

Was nachts in den Köpfen von Männern und Frauen abgeht, unterscheidet sich, laut eines kanadischen Forscherteams. Weibliche Träume finden demnach öfter im sozialen Umfeld statt. Es gibt Streit mit Personen aus dem echten Leben, die Träumerin fühlt sich gedemütigt oder unterdrückt. Männer hingegen kämpfen in Kriegen gegen Unbekannte oder behaupten sich in Katastrophensituationen.

Auch Sexträume sind verschieden: Frauen springen eher mit dem Ex oder dem Partner in die Kiste, Männer fantasieren sich fremde Liebhaberinnen herbei.

Träume als Ideenfabrik

Einstein ereilte der Geistesblitz zur Relativitätstheorie im Schlaf. Der Song «Yesterday» wurde in einem von Paul McCartney` s Träumen gespielt. Ein Monster zusammengeschraubt aus Leichenteilen erschien in den Träumen von der «Frankenstein-Erfinderin» Mary Shelley.

Ist es uns «Normalsterblichen» auch möglich gute Ideen inder Traummaschine zu produzieren? Sicher doch! Zum Beispiele Künstler haben nurdeshalb inspirierende Träume, weil sie sich intensiv mit ihnen auseinandersetzen.Fazit: Nehmt euren nächtlichen Irrsinn ruhig mal ernst!

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